Gipsbergwerk – kleine Lektion zur Geoelektrik

Ein Beispiel geoelektrischer Tiefensondierungen für Widerstand und induzierte Polariation IP – Tektonik und Bohrpunkt-Optimierung

Die folgende graphische Zusammenfassung zeigt in einer Kurzfassung die Möglichkeiten einer geoelektrischen Tiefenerkundung zur Bohrpunktoptimierung im Hessischen. Bergland: Geologie Tertiär über Buntsandstein – Rotliegendem.

Eine solche Voruntersuchung zusammen mit der Gravimetrie wäre im Vorfeld der Planung für das Gipsbergwerk Knauf Altertheim unabdingbar gewesen.

Google Earth, Lageplan der Tiefensondierungen. Maßstab nächste Bilder.

Gegenüberstellung der Karten für Widerstand und induzierte Polarisation. Die Bereiche für sehr niedrige Widerstände (oben) und hohe IP indizieren starke Grundwassermineralisation. Die AB-Werte beziehen sich auf die Abstände der einspeisenden Stromelektroden.

Eine Art Widerstandstomographie für das Messgebiet.

Die korrespondierende Tomographie fir die IP.

Das Ergebnis einer Widerstandsmodellierung für das rote Profil im Google-Bild oben. Die Zahlen sind die modellierten Widerstände Ohm*m.

Der Bereich der vorgeschlagenen Bohrpunkt-Optimierung für die Trinkwassererschließung weicht den Zonen starker Mineralisation aus.